Infos zu Taxen und Tarifen in der Stadt F├╝rth

Taxitarif Stadt F├╝rth

(in der Fassung vom 13.12.2006)

Dieser Tarif ist nicht mehr aktuell -
die aktuellen Daten sind - soweit bekannt - bereits in den ├ťbersichtsseiten enthalten.

 

┬ž 1 Geltungsbereich

(1) Die in dieser Verordnung festgesetzten Bef├Ârderungsentgelte und -bedingungen f├╝r den Verkehr mit Taxen gelten f├╝r Taxiunternehmen mit dem Betriebssitz F├╝rth.

(2) Der Pflichtfahrbereich umfasst das Gebiet der Stadt F├╝rth, Stadt Erlangen, Stadt Schwabach, Stadt N├╝rnberg, Stadt Herzogenaurach und des Landkreises F├╝rth.

┬ž 2 Bef├Ârderungsentgelte

(1) Das laufende Entgelt wird in Schaltschritten von 0,20 Euro berechnet. Diese 0,20 Euro sind jeweils im Voraus f├Ąllig (Abfahrtarif).

(2) Das Bef├Ârderungsentgelt setzt sich zusammen aus

  • dem Grundpreis nach Abs. 3
  • dem Kilometerpreis nach Abs. 4
  • dem Wartepreis nach Abs. 5
  • dem Zuschlag f├╝r Kombi- bzw. Gro├čraumfahrzeuge nach Abs. 6
  • dem nach Zonen gestaffelten pauschalen Entgelt f├╝r die Anfahrt nach Abs. 7.

(3) Der Grundpreis f├╝r die Inanspruchnahme eines Taxis betr├Ągt 2,30 Euro. Der Mindestfahrpreis betr├Ągt 2,50 Euro. In diesem Mindestfahrpreis ist das Entgelt f├╝r eine Fahrleistung bzw. Warteleistung in H├Âhe von 0,20 Euro eingeschlossen.

(4) Der Kilometerpreis betr├Ągt f├╝r den ersten Kilometer 2,50 Euro, d.h. 0,20 Euro je 80 m. Der Kilometerpreis ab dem zweiten Kilometer betr├Ągt 1,25 Euro, d.h. 0,20 Euro je 160 m. Die Umschaltgeschwindigkeit betr├Ągt w├Ąhrend des ersten Kilome-
ters 8,40 km/h, ab dem zweiten Kilometer betr├Ągt sie 16,80 km/h.

(5) Das Entgelt f├╝r die Wartezeit betr├Ągt 21 Euro je Stunde, d.h. 0,35 Euro je Minute. Wartezeit ist jedes durch den Fahrgast veranlasste Halten des Taxis. Als Wartezeit gilt auch vom Taxifahrer nicht zu vertretendes Anhalten aus verkehrlichen Gr├╝nden.

(6) F├╝r die Nutzung oder Bestellung eines Kombifahrzeuges wird ein Zuschlag in H├Âhe von 2,50 Euro erhoben. Dieser Zuschlag wird f├Ąllig bei Nutzung durch Gep├Ąck oder Ladung, das nicht in einer Limousine zu bef├Ârdern ist oder bei Bestellung eines Kombifahrzeuges. F├╝r die Nutzung oder Bestellung eines Gro├čraumfahrzeuges mit mehr als 4 Fahrgastsitzpl├Ątzen wird ein Zuschlag von 5 Euro erhoben. Dieser Zuschlag wird f├Ąllig bei Nutzung durch mehrals 4 Fahrg├Ąste bzw. Gep├Ąck oder Ladung, das nicht in einer Limousine oder einem Kombifahrzeug zu bef├Ârdern ist oder bei Bestellung eines Gro├čraumfahrzeuges mit mindestens 5 Fahrgastsitzpl├Ątzen.

(7) Zus├Ątzlich zu den Tarifen nach Abs. 3 bis 6 sind Anfahrtspauschalen zu erheben. Die Anfahrtspauschalen betragen:

  • f├╝r Zone 1: 0 Euro
  • f├╝r Zone 2: 5 Euro
  • f├╝r Zone 3: 10 Euro
  • f├╝r Zone 4: 15 Euro.

Bei Fahrten die im Stadtgebiet F├╝rth beginnen, enden oder bei deren Durchf├╝hrung das Stadtgebiet F├╝rth durchfahren wird, wird keine zus├Ątzliche Anfahrtspauschale erhoben. Die Anfahrtspauschale richtet sich nach der Zone mit der niedrigsten Nummer, die bei der Bef├Ârderung ber├╝hrt bzw. durchfahren wird. Die Zuordnung der Gemeinden und Gemeindeteile des Pflichtfahrbereiches
zu der jeweiligen Zone ergibt sich aus Anlage 1 dieser Verordnung.

(8) Wird aus vom Besteller zu vertretenden Gr├╝nden die Fahrt nach Auftragserteilung nicht durchgef├╝hrt, ist der auf dem Fahrpreisanzeiger ausgewiesene Preis, inklusiv eventuell anfallender Anfahrtspauschalen und Zuschl├Ągen, mindestens jedoch der Grundpreis zu bezahlen.

┬ž 3 Fahrpreisanzeiger

(1) Bef├Ârderungsfahrten im Pflichtfahrbereich sind mit eingeschaltetem, geeichten
Fahrpreisanzeiger auszuf├╝hren, es sei denn, es handelt sich um Fahrten im Sinne des ┬ž 5 Abs. 1. Es darf nur der auf dem Fahrpreisanzeiger ausgewiesene Fahrpreis gefordert werden.

(2) Bei der Anfahrt zum Besteller darf der Fahrpreisanzeiger erst nach Meldung des Fahrers beim Besteller, bei Vorbestellung fr├╝hestens zur vorbestellten Zeit, eingeschaltet werden.

(3) Bei Versagen des Fahrpreisanzeigers ist der tarifm├Ą├čige Bef├Ârderungspreis nach der durchfahrenen Strecke zu berechnen.

(4) Taxiunternehmer und Fahrpersonal sind verpflichtet, einen schadhaften Fahrpreisanzeiger unverz├╝glich instand setzen zu lassen.

┬ž 4 Allgemeine Bestimmungen

(1) Die in ┬ž┬ž 1 mit 3 festgesetzten Entgelte d├╝rfen weder ├╝ber- noch unterschritten werden.

(2) Die Verordnung ist in jedem Taxi mitzuf├╝hren und den Fahrg├Ąsten auf Verlangen vorzuzeigen.

┬ž 5 Abweichende Fahrpreise

(1) Der Abschluss von Sondervereinbarungen f├╝r den Pflichtfahrbereich mit Dauerkunden ist zul├Ąssig. Die Sondervereinbarungen sind dem Stra├čenverkehrsamt der Stadt F├╝rth durch eine Abschrift anzuzeigen.

(2) Bei Bef├Ârderungen ├╝ber den Pflichtfahrbereich hinaus ist das Bef├Ârderungsentgelt f├╝r die gesamte Fahrstrecke vor Antritt der Fahrt mit dem Fahrgast frei zu vereinbaren. Kommt keine Vereinbarung zustande, gelten die f├╝r  den Pflichtfahrbereich festgesetzten Bef├Ârderungsentgelte als vereinbart.

┬ž 6 Abrechnung und Zahlungsverkehr

(1) F├╝r Fahrten innerhalb und au├čerhalb des Pflichtfahrbereiches kann, wenn begr├╝ndete Zweifel an der Zahlungsf├Ąhigkeit des Fahrgastes bestehen, eine Vorauszahlung bis zur H├Âhe des voraussichtlichen Fahrpreises verlangt werden.

(2) Das Fahrpersonal muss w├Ąhrend des Dienstes stets einen Betrag bis zu 50 Euro wechseln k├Ânnen. Bis zu diesem Betrag gehen Fahrten zum Zwecke des  Geldwechselns zu Lasten des Fahrpersonals.

(3) Verlangt der Fahrgast eine Quittung ├╝ber das Bef├Ârderungsentgelt, so ist diese unter Angabe der Fahrtstrecke, Ordnungsnummer, Name und Betriebssitz des Unternehmens zu erteilen. Die sonstigen gesetzlichen Bestimmungen ├╝ber die Rechnungsstellung bleiben unber├╝hrt.

┬ž 7 Bef├Ârderungspflicht

(1) Ein Anspruch auf Bef├Ârderung besteht nur innerhalb des Pflichtfahrbereiches.

(2) Gep├Ąck und Tiere k├Ânnen von der Bef├Ârderung ausgeschlossen werden, wenn durch sie Gefahren f├╝r eine ordnungsgem├Ą├če und sichere Bef├Ârderung ausgehen k├Ânnen.

┬ž 8 Zuwiderhandlungen

Nach ┬ž 61 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 2 PBefG kann mit Geldbu├če bis zu 5 000 Euro belegt werden, wer vors├Ątzlich oder fahrl├Ąssig

  1. 1. die in ┬ž 2 festgesetzten Bef├Ârderungsentgelte ├╝ber- oder unterschreitet,
  2. 2. entgegen ┬ž 6 Abs. 2 Fahrten zum Zwecke des Geldwechselns zu Lasten des Fahrgastes abrechnet,
  3. 3. auf Verlangen des Fahrgastes keine ordnungsgem├Ą├če Quittung nach ┬ž 6 Abs. 3 erteilt.

┬ž 9 Inkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt eine Woche nach ihrer Bekanntmachung in der StadtZEITUNG der Stadt F├╝rth in Kraft.

(2) Gleichzeitig tritt die Taxitarifordnung vom 22. November 1993 (Amtsblatt Nr. 39 vom 26. November1993) i.d. F. vom 25. Oktober 2000 (Stadtzeitung Nr. 21 vom 1. November 2000) au├čer Kraft.

F├╝rth, 11. Mai 2005, Stadt F├╝rth


Anm. d. Red.: Auf den Abdruck von Anlage 1 wurde verzichtet

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