Infos zu Taxen und Tarifen Stadt N├╝rnberg
Taxitarifordnung Stadt N├╝rnberg

Taxiordnung Stadt N├╝rnberg

(Fassung vom 20.10.2010)

┬ž 1 Bereitstellen von Taxen

(1)  Taxen d├╝rfen unbeschadet  privatrechtlicher Sonderregelungen nur an den mit Zeichen 229 Stra├čenverkehrsordnung gekennzeichneten Taxenst├Ąnden bereitgestellt werden. Die Stadt N├╝rnberg kann die Bereitstellung an zus├Ątzlichen Stellen zu bestimmten Zeiten erlauben; solche Stellen und Zeiten werden ├Âffentlich bekannt gegeben.

(2)  Verordnungen, in denen den von der Stadt N├╝rnberg genehmigten Taxen das Bereitstellen auf Taxenst├Ąnden au├čerhalb des N├╝rnberger Stadtgebietes gestattet wird, bleiben unber├╝hrt.

┬ž 2 Verhalten an den Taxenst├Ąnden

(1)  Die Taxen sind in der Reihenfolge ihrer Ankunft auf den Taxenst├Ąnden bereitzustellen. Jede L├╝cke ist durch unverz├╝gliches Nachr├╝cken des n├Ąchsten Taxis aufzuf├╝llen. Der Verkehr darf nicht behindert werden. Die ersten beiden Taxen m├╝ssen durch Anwesenheit des Fahrpersonals stets fahrbereit sein. Das Fahrpersonal der ├╝brigen Taxen muss sich in unmittelbarer N├Ąhe der Fahrzeuge aufhalten.

(2)  Den Fahrg├Ąsten steht die Wahl des Taxis frei. Sofern an einem Taxenstand ein ├╝ber eine Vermittlungszentrale eingehender Fahrauftrag auszuf├╝hren ist, hat der erste berechtigte Fahrer die Fahrt aufzunehmen und auszuf├╝hren.

(3)  Taxen sind in einem verkehrssicheren, sauberen, gepflegten und gel├╝fteten Zu stand bereitzustellen. Sie d├╝rfen auf Taxenst├Ąnden nicht instand gesetzt oder gewaschen werden. 

(4)  Der Stra├čenreinigung muss jederzeit Gelegenheit gegeben werden, ihren Aufgaben auf den Taxenst├Ąnden nachzukommen.

┬ž 3 Dienstbetrieb

(1)  In jedem Taxi sind in jeweils aktueller Auflage eine Stra├čenkarte des Pflichtfahrgebietes (Ma├čstab 1:200.000 oder kleiner) sowie Stadtpl├Ąne samt Stra├čenverzeichnis der St├Ądte Forchheim, Erlangen, Herzogenaurach, F├╝rth, N├╝rnberg, Lauf, Schwabach und Roth mitzuf├╝hren. Die Verwendung eines Navigationsger├Ątes bleibt hiervon unber├╝hrt.

(2)  Das Fahrpersonal hat sich den Fahrg├Ąsten gegen├╝ber stets h├Âflich und korrekt zu verhalten. Seine Kleidung muss sauber und der ├Âffentlichen Dienstleistung angemessen sein. Es soll den Fahrg├Ąsten beim Ein- und Aussteigen behilflich sein. Die Fahrg├Ąste sollen in der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr auf ihren Wunsch bis zur Haust├╝re begleitet werden. Hilfsbed├╝rftige Fahrg├Ąste sollen von der Wohnung abgeholt und zur Wohnung gebracht werden.

(3)  Das Fahrpersonal hat das Gep├Ąck der Fahrg├Ąste ein- und auszuladen; dies gilt auch f├╝r faltbare Rollst├╝hle. Bei Bedarf hat es ├╝bliches Reisegep├Ąck an der Haust├╝re abzuholen bzw. dort hinzubringen. Ebenso ist ├╝bliches Reisegep├Ąck zum jeweiligen Zugang des Bahnhofs oder Flughafens zu bringen bzw. von dort abzuholen.

(4)  W├Ąhrend der Bef├Ârderung der Fahrg├Ąste ist dem Fahrpersonal die unentgeltliche Mitnahme anderer Personen und die Mitnahme eigener Haustiere untersagt.

(5)  Fahrg├Ąsten gegen├╝ber besteht eine Wartepflicht bis zu 30 Minuten, wenn keine andere Vereinbarung getroffen wurde. Fahrg├Ąste sind darauf hinzuweisen.

(6)  W├Ąhrend der Fahrgastbef├Ârderung d├╝rfen Funkger├Ąte so laut eingeschaltet werden, dass der Fahrzeugf├╝hrer die Durchsagen versteht; eine St├Ârung der Fahrg├Ąste durch den Funkbetrieb ist m├Âglichst zu vermeiden. Fernsehger├Ąte d├╝rfen w├Ąhrend der Fahrt nicht eingeschaltet sein, Rundfunkger├Ąte nur mit Zustimmung des Fahrgastes.

(7)  Den Fahrg├Ąsten ist die Ausstellung einer Fahrpreisquittung anzubieten. Diese ist dann unter Angabe der Fahrstrecke, des entsprechenden Umsatzsteuersatzes und der Ordnungsnummer des Taxis zu erteilen.

(8)  Innerhalb des Pflichtfahrgebietes gem├Ą├č der Taxitarifordnung in der jeweils g├╝ltigen Fassung besteht Bef├Ârderungspflicht auch f├╝r k├╝rzeste Wegstrecken. Eine Bef├Ârderung kann abgelehnt werden, wenn Personen die Sicherheit und Ordnung des Betriebes oder der Bef├Ârderung gef├Ąhrden. Die Bef├Ârderung von verletzten und verungl├╝ckten Personen darf auch dann nicht zur├╝ckgewiesen werden, wenn eine Verunreinigung des Fahrzeuges zu erwarten ist.

(9)  Das Fahrpersonal hat ausreichend Wechselgeld mit sich zu f├╝hren.

┬ž 4 Ordnungswidrigkeiten

Nach ┬ž 61 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 2 PBefG kann mit Geldbu├če bis zu f├╝nftausend Euro belegt werden, wer vors├Ątzlich oder fahrl├Ąssig entgegen

  1. ┬ž 1 Abs. 1 ein Taxi an nicht zugelassenen Stellen bereitstellt,
  2. ┬ž 2 Abs. 1 S├Ątze 1 bis 5 Fahrzeuge in einer anderen Reihenfolge aufstellt, L├╝cken nicht auff├╝llt oder nicht fahrbereit bzw. nicht anwesend ist,
  3. ┬ž 2 Abs. 2 einen Bef├Ârderungsauftrag nicht ausf├╝hrt,
  4. ┬ž 2 Abs. 3 ein Taxi nicht in einem verkehrssicheren, sauberen, gepflegten und  gel├╝fteten Zustand bereith├Ąlt oder auf Taxenst├Ąnden ein Taxi instand setzt oder w├Ąscht,
  5. ┬ž 2 Abs. 4 die Stra├čenreinigung behindert,
  6. ┬ž 3 Abs. 1 die vorgeschriebenen Karten und Pl├Ąne nicht mitf├╝hrt,
  7. ┬ž 3 Abs. 3 Gep├Ąck bzw. Rollst├╝hle nicht ein- oder ausl├Ądt oder ├╝bliches Reisegep├Ąck nicht transportiert,
  8. ┬ž 3 Abs. 4 andere Personen oder eigene Haustiere mitnimmt,
  9. ┬ž 3 Abs. 5 die Wartepflicht verletzt,
  10. ┬ž 3 Abs. 6 Funkger├Ąte, Fernsehger├Ąte oder Rundfunkger├Ąte benutzt,
  11. ┬ž 3 Abs. 7 eine Quittung nicht oder nicht ordnungsgem├Ą├č erteilt,
  12. ┬ž 3 Abs. 9 kein ausreichendes Wechselgeld mit sich f├╝hrt.

┬ž 5 In-Kraft-Treten

Diese Verordnung tritt am Tage nach der Bekanntmachung* im Amtsblatt in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung der Stadt N├╝rnberg ├╝ber den Verkehr mit Kraftdroschken (Taxiordnung) vom 22. Juli 1981 (Amtsblatt S. 202) au├čer Kraft.

Seitenanfang   •   Kontakt   •   Impressum   •   Datenschutz