20.02.2002

“Wir kriegen sie alle!” -

Taxigutachter auf Besuchstour in Oldenburg

„Akzeptanz schaffen für das Oldenburger Taxigutachten“ - unter diesem Motto stand der Informationsbesuch von Thomas Krause vom Wirtschaftsberatungsunternehmen Linne+Krause aus Wedel bei Hamburg. Auf dem Programm standen Treffen mit Hans-Jürgen Hartung (AG Taxen) und Hans-Günther Bartels (IG Taxen).

„Der Rücklauf aus der Ende 2001 gestarteten Fragebogenaktion ist mit bisher 40% im üblichen Rahmen“, wußte Thomas Krause zu berichten. Man habe schließlich die Erfahrung aus bisher 25 durchgeführten Taxigutachten, durch die das Unternehmen ein aktuelles, bundesweites Datensystem im Taxisektor aufgebaut hat.

Bisher seien überall die gleichen Fragebögen verwendet worden, um eine Vergleichbarkeit zwischen Städten, Landkreisen und Kommunen zu gewährleisten.

Ziel dieser Gutachten ist es, den verantwortlichen Institutionen, im aktuellen Fall der Stadt Oldenburg, Empfehlungen bezüglich der Regulierung des örtlichen Taximarkts zu geben. Doch  nicht immer entscheiden sich die Gutachter für zusätzliche oder weniger Taxen (weniger? - auch das kommt gelegentlich vor): „Wir können auch den Anstoß zu einer politischen Lösung geben!“, sagte Thomas Krause und spielte damit auf das Kieler Modell an, bei dem vor einiger Zeit alle Mietwagen in Taxen „umgerüstet“ werden konnten.

„Erfahrungsgemäß steigt die Rücklaufquote der Fragebögen im Laufe der Zeit auf 80% an“, so Thomas Krause. Denn schließlich seien die Taxiunternehmer - sogar unter Androhung eines möglichen Bußgeldes - zur Teilnahme an der Fragebogenaktion verpflichtet.

“Letzten Endes kriegen wir sie alle!” brachte Thomas Krause die Sache dann auf den Punkt. Es sei allerdings eine erhebliche Vereinfachung seiner Tätigkeit, und er sei dankbar dafür, wenn alle Fragebögen ohne Zwangsmaßnahmen rechtzeitig einträfen.

Und was ist mit den restlichen 20%? Nun, welcher Taxiunternehmer zahlt schon gerne ein Bußgeld ...
(gl)
 

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