21.09.2004

Taxen kommen erst mal mit blauem Auge davon

Geplanter Umbau des Waffenplatzes und Nachtbus setzen zwei Taxistände unter Druck

Auf einige Änderungen müssen sich Taxifahrer demnächst an den hochfrequentierten Taxiständen an Waffenplatz und Julius-Mosen-Platz gefaßt machen.

In der gestrigen Verkehrsausschußsitzung bekamen Mitglieder und Publikum einen ersten Einblick in die Planungen, die eine bessere Integration des als verunstaltet empfundenen Waffenplatzes in die Fußgängerzone ermöglichen sollen. Dazu ist geplant, die vom Parkhaus kommenden PKW künftig nicht mehr nach rechts über die Mottenstraße auf den Heiligengeistwall ausfahren zu lassen. Die Ausfahrt soll statt dessen über die Wallstraße in Gegenrichtung erfolgen, die bisherige Einbahnregelung würde dafür aufgehoben. Im Einmündungsbereich auf den Heiligengeistwall erfordern die ausfahrenden Fahrzeuge eine zusätzliche Vollampel. Die Ausfahrt soll zweispurig erfolgen, ein Abbiegen aus der Wallstraße in beide Richtungen möglich sein. Der Rückbau der erst vor einigen Jahren verengten Einmündung in die Wallstraße soll das Einfahren erleichtern.

Gute Nachricht für die Taxen:
Der Taxistand Waffenplatz soll (vorerst?) beibehalten werden. Lieferverkehr (18 bis 10 Uhr) sowie Taxen ist weiterhin die Ausfahrt über die Mottenstraße offen.

Schlechte Nachricht (I):
Vorne am Julius wird es eng, um nicht zu sagen: ganz eng! Durch den Rückbau der “Nase” ist es mit dem Stehen auf der Ecke wohl vorbei.

Schlechte Nachricht (II):
Der Nachtbus kommt - und die Taxen am Julius müssen gehen. Teilweise zumindest. Denn es ist geplant, daß dort neben der Nachteule auch die VWG-Busse halten. Dafür wird ein Teil der nächstens als Taxistand zweckentfremdeten Busspur benötigt.
(jr)

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