10.10.2004

Der Pechvogel

Tausend Kunden und ein Taxi, das nicht fährt


Ein Taxifahrer aus Großenkneten kann sich mit dem Titel “Pechvogel der Nacht” schmücken. Auf dem Weg zu Kunden, die an der Weser-Ems-Halle auf ihn warteten, verließen sein Taxi ausgerechnet im vielbefahrenen Einmündungsbereich von der Straßburger zur Donnerschweer Straße die Kräfte. Beim Versuch, nach einem verkehrsbedingten Stop voreiligen Fahrgästen zu entkommen, starb der Motor ab und weigerte sich danach beharrlich, wieder zum Leben erweckt zu werden. Da halfen auch Anschiebversuche zahlreicher Passanten nichts mehr. Dadurch letztendlich an der Bushaltestelle vor dem Europaplatz angelangt, entwickelte der Wagen sich zu einem magischen Anziehungspunkt für etliche Beinahe-Fahrgäste, die nicht immer zur nötigen Einsicht in die Tragik der Lage in der Lage waren. Erst nach einer Stunde nahte Abhilfe in Form eines abschleppenden Kollegen. Doch auch hier hätte es beinahe nur zum Versuch gereicht: Wegen unmäßiger Seillänge (grob geschätzt >10m) wurde beim Anfahren von der Bushaltestelle ein Privat-PKW zwischen den beiden Taxen und dem Sperrgitter in der Straßenmitte eingeklemmt, dessen Fahrer das Seil ignoriert hatte.
(jr)

Liegengebliebenes Taxi auf der Donnerschweer Straße

Liegengebliebenes Taxi auf der Donnerschweer Straße

Liegengebliebenes Taxi vor dem Europaplatz

 

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