28.12.2004

Überfall auf Taxifahrer

Oldenburger Kollege außer Lebensgefahr

Außer Lebensgefahr befindet sich der Oldenburger Taxifahrer, der gestern in den späten Abendstunden Opfer eines brutalen Überfalls wurde. Er erlitt schwere Stichverletzungen und wird zur Zeit stationär behandelt.

Die Täter hatten sich ein Taxi in den Stadtsüden bestellt und fuhren dann mit dem Fahrer in den Landkreis Ammerland. Dort entwendeten sie das Fahrzeug. Die Flucht vor der Polizei endete an der Stadtgrenze in der Nähe des Küstenkanals, da der Fahrer offensichtlich die Gewalt über den Wagen verlor. Das Taxi wurde dabei stark beschädigt.

Nähere Tatumstände sind bisher noch nicht bekannt.

gl

Nachtrag - Die Presse-Meldung der Polizei vom 28.12.2004 15 Uhr:

Messerattacke auf Taxifahrer
Ein 63jähriger Taxifahrer aus Oldenburg ist heute nacht Opfer einer Gewalttat geworden. Der Mann wurde durch mehrere Schnitt- und Stichverletzungen im Kinn- Halsbereich sowie am Oberkörper schwer verletzt. Er schwebt nicht in Lebensgefahr. Die beiden Fahrgäste, ein 27jähriger Mann aus Oldenburg und sein 30jähriger Bekannter aus dem Landkreis Ammerland hatten in Oldenburg die Taxe bestiegen. Offensichtlich sollte die Fahrt zur Wohnung des 30jährigen Mannes gehen. Im Bereich der Gemeinde Edewecht/Kleefeld bedrängte der 30jährige plötzlich den Taxifahrer mit einem Messer und verletzte ihn dabei schwer. Der Fahrer musste anhalten und das Taxi verlassen. Die beiden Fahrgäste fuhren dann mit der Taxe weiter, wobei der 30jährige Mann das Fahrzeug lenkte. Mit der Hilfe eines Verkehrsteilnehmers gelang es dem Opfer, die Polizei zu informieren. Es wurde in ein Oldenburger Krankenhaus eingeliefert. Die beiden „Fahrgäste“ fuhren dann mit dem Taxi zur Bundesstraße 401 (Küstenkanal) wieder in Richtung Oldenburg. Dabei wurden nach Feststellungen der Polizei Geschwindigkeiten bis zu 180 km/h gefahren. Unmittelbar vor dem Erreichen des Stadtgebietes kam es dann zu einem Unfall, bei dem beide Insassen schwer verletzt wurden. Lebensgefahr besteht nach Angaben der Ärzte jedoch nicht. Das Motiv der Tat gibt weiterhin Rätsel auf. Beide Tatverdächtige waren stark alkoholisiert.

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