02.02.2006

Zu spät gemeldet

Räuberischer Angriff auf Taxifahrer - Polizei bittet um Hinweise

Pressemeldung der Polizei Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 01.02.2006

Am Dienstag stiegen gegen 20.45 Uhr zwei namentlich nicht bekannte männliche Personen, aus dem Bahnhof kommend, in ein Taxi am Bahnhofsvorplatz in Oldenburg. Die beiden Fahrgäste sagten dem 57-jährigen Taxifahrer, dass sie zur Rügenwalder Straße wollen und verhielten sich während der Fahrt ruhig und unauffällig. Am Fahrtziel angekommen, fragte der Beifahrer nach dem Fahrpreis. Im Moment, als der Taxifahrer den Preis nannte, wurde er von dem hinter ihm sitzenden Unbekannten mit einem Elektroschocker am Hals angegriffen. Der Komplize, in diesem Fall der Beifahrer, schlug zudem auf das 57-jährige Opfer mit Faustschlägen ein. Der Taxifahrer wehrte sich vehement, schlug massiv auf den Beifahrer ein, der letztendlich das Taxi fluchtartig zu Fuß in Richtung Ostlandstraße verließ. Der auf der Rückbank sitzende Komplize ergriff direkt im Anschluss die Flucht in gleiche Richtung. Das 57-jährige Opfer fuhr zurück zum Bahnhof und verständigte erst ca. 30 Minuten nach Tatbegehung und vorheriger Rücksprache mit einem Taxi-Kollegen die Polizei. Eine Fahndung im Rahmen der Streife verlief ergebnislos. Das Opfer wurde durch den Elektroschocker sichtbar am Hals verletzt. Der Täter auf dem Beifahrersitz wird mit ca. 23-25 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftiger Gestalt und mit kurzen schwarzen Haaren beschrieben. Bekleidet war er mit einer schwarzen Lederjacke und dunklen Handschuhen. Der Komplize von der Rücksitzbank des Taxis wird auf das gleiche Alter geschätzt, ist ca. 1,70 m 1,75 m groß, schlanker Gestalt und hatte kurze dunkelblonde Haare. Bekleidet war er mit einer dunkelblauen Trainingshose mit drei weißen Streifen an den Hosenbeinen und einer dunkelblauen Windjacke. Hinweise erbittet die Polizei in Oldenburg unter der Rufnummer 0441 - 7902115.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Polizei im heutigen Fall erst ca. 30 Minuten nach der Tatbegehung alarmiert wurde und somit entscheidene Zeit für Folgemaßnahmen , hier insbesondere die Fahndungsmaßnahmen, verloren ging. Die Polizei weist noch einmal eindringlich darauf hin, dass eine unverzügliche Benachrichtigung über solche Vorkommnisse immens wichtig für eine professionelle Polizeiarbeit ist, um den Straf- bzw. Gewalttätern schnellstmöglichst fassen zu können.
In Notlagen und insbesondere bei Überfällen ist sofort die Polizei zu benachrichtigen, denn wir sind "rund um die Uhr" für den Bürger da.

 

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