├ťber uns

(Vorwort zur ersten Ausgabe von DER INNENSPIEGEL, die am 3. Juli 2000 erschien)

Die Idee,

eine Taxizeitung zu machen f├╝r Altgediente, Aushilfsfahrer, Festangestellte oder Wiedereinsteiger kursierte bereits seit l├Ąngerer Zeit in den K├Âpfen einiger weniger Oldenburger Taxifahrer, die sich aus eben jenem Pool zusammengefunden  haben.
Ein Informationsforum, eine Ideenb├Ârse, ein Meinungsblatt - Tips, Anregungen, Kritik - und das Ganze von Taxifahrern f├╝r Taxifahrer. Ihr seht schon, wir haben uns viel vorgenommen.
Ein wichtiges  Ziel ist es auch, ein wenig Licht in die Dunkelheit und Anonymit├Ąt des Asphaltdschungels zu bringen - manchmal mehr, meistens weniger bekannte K├Âpfe zu beleuchten, vorzustellen und vielleicht auch ein wenig  zu sezieren. Das kann auch mal ein bi├čchen weh tun.
Gleichzeitig soll auch Platz sein, dem vielbeschworenen Taxikult zu huldigen, der sich leider allzuoft dem Einzelnen als Taxiblues offenbart. Anekdoten, Taxibuchrezensionen, Comics ... Bei unseren Recherchen ergab sich ein spannendes und reichhaltiges Angebot. Night on Earth ist unerreicht, aber noch l├Ąngst nicht alles.

Informationen?

Wer kennt sie nicht, die immer wiederkehrenden Fragen ├╝ber Funk: Wo ist heute noch was los? Wieviel kostet ein Doppelzimmer im xy? Auf welchem Gleis f├Ąhrt der n├Ąchste Zug nach Bremen? Verdammt, wo ist die 39 am Haubentaucherring? Wir werden versuchen, im Mittelteil jeder Ausgabe Informationen nicht nur zu den oben genannten Bereichen zu liefern. Zum Rausnehmen, Nachschlagen, f├╝r Anf├Ąnger, Fortgeschrittene oder einfach nur Vergessliche.

Kritisches?

Bestimmt! Fundiert, sachlich - aber auch polemisch und sarkastisch!

Meinungsmache?

Egal, wo auf der Welt ein Fahrgast einsteigt - wir ├Ąhneln uns ├╝berall. Es spielt keine Rolle, ob die Wagenfarbe hellelfenbein, rot, schwarz oder gelb ist: Schlechter Umsatz, kurze Tour, zu viel Verkehr, nervige Chefs - beliebig fortsetzbar. Vielleicht gelingt es uns, den Unmut zu kanalisieren, um dann durch die Pr├Ąsenz und Dynamik dieser Zeitung den verantwortlichen Personen ein klein wenig ├╝ber die F├╝├če zu fahren - Breitreifen sind sicher h├Ąufig angebracht.

Fahrer/inneninteressen vertreten?

Ja, sicher! Wir haben keine Lobby - also schaffen wir uns eine!

Ver├Ąnderungen anstreben?

Unbedingt! Aber nur mit eurer Unterst├╝tzung und Mitarbeit! Wir wollen und m├╝ssen erfahren, an welchem Stand sich die Probleme, der Unmut, der Frust, die Ohnmacht gerade aufhalten. Teilt sie uns per E-mail, Fax, Telefon, Leserbrief oder w├Ąhrend der in diesem Sommer hoffentlich nicht ganz so endlosen Warterei im Taxi mit.

Wer redaktionell, oder egal in welcher Form, bei uns mitarbeiten m├Âchte, ist allerherzlichst willkommen. Wir freuen uns auf eure Mitarbeit und w├╝nschen viel Spa├č beim Lesen. In diesem Sinne,

Die INNENSPIEGEL-REDAKTION
 

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