28.10.2000

Eurotaximesse in Köln

Der Besuch der Redaktion auf der Europäischen Taximesse in  Köln erbrachte keine wesentlichen Aufschlüsse über die Trends der Zukunft für das Gewerbe.

  • Die Automatisierung der Zentralen schreitet unaufhaltsam weiter voran, wirklich Innovatives war dabei nicht zu sehen. Was die Farbwahl der Eingabemasken für die Zentralisten angeht, sollten einige Programmierer wohl mal einen Augenarzt aufsuchen: hellgelbe Schrift auf hellgrauem Hintergrund - schlimmer gehts nimmer.
  • Wieviel PS hat eine Taxe wohl im Jahre 2020? Vor zwanzig Jahren reichten beschauliche 55 PS, heute müssen es mindestens 100, 125, 150 und noch mehr sein. Und das bei Drehmomenten, die  damals kaum ein Porsche erreichte. Dazu paßte es denn auch gut, daß in der neuen MB C-Klasse für den Fahrer so wenig Platz ist, daß er sich nicht mehr rühren kann: Das echte  Schumi-Feeling ist heute eben gefragt. Also, liebe Fußgänger: Vorsicht, wenn demnächst die Taxen die vielen städtischen Spitzkehren mit 150 km/h nehmen und nicht mehr mit 30. Die Technik machts halt möglich. Aber das wars denn auch schon mit dem Fortschritt. Denn mehr Platz im Innenraum  oder gar einen reisetauglichen Kofferraum, den suchten wir auch bei fast allen  Modellen vergebens.
  • Unübersehbar und allgegenwärtig auf der Messe: Folien, Folien und nochmals Folien. Fast kein ausgestelltes Taxi, dem seine Originalfarbe von außen noch anzusehen war. Nur im Innenraum, da nahm mans nicht so genau. Dominierend dabei: Die Firma Intax aus Oldenburg. Mit wem haben die eigentlich noch keinen Vertrag?
    (jr)

Mehr zu diesem Thema lest ihr in Ausgabe 3 von DER INNENSPIEGEL.

Smart

Das Taxi der Zukunft!
Leider in Deutschland nicht zulassungsfähig, da auf der rechten Seite eine Tür zuwenig ist: 2 sind vorgeschrieben. Dafür braucht links keine zu sein.

BZP-Riege

Die Verbandsspitze des BZP kümmert sich um den Nachwuchs.

Ferrari

Die Folienkleber machen selbst vor Ferrari nicht halt.

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