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20.11.2005 Berlin

Chipkarten gegen Schwarzarbeit

Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sieht leichtere Kontrollen vor

Die neue Bundesregierung will nach einer Meldung der WELT massiv gegen Schwarzarbeit vorgehen und setzt in diesem Kampf auf eine Vorreiterrolle Berlins. Das gehe aus dem Koalitionsvertrag hervor.

Auf Seite 31 heißt es dort :”Da vermutet wird, daß Schwarzarbeit besonders häufig auf Baustellen, im Taxigewerbe und in der Gastronomie auftritt, wird die Bundesregierung die Ergebnisse des geplanten Pilotprojektes der Region Berlin-Brandenburg, bei dem die Arbeitnehmer verpflichtet werden, Chipkarten sichtbar zu tragen, die sie als regulär Beschäftigte ausweisen, prüfen und die Chipkarten gegebenenfalls bundesweit einführen.”

Die Initiatoren, SPD-Fraktionschef Michael Müller und SPD-Bauexperte Ralf Hillenberg, wollen eine möglichst schnelle Einführung der Karten. Es sollen drei verschiedene Arten von Chipkarten zum Einsatz kommen: Karten für sozialpflichtige Arbeitnehmer, für Selbständige beziehungsweise Arbeitgeber, sowie Karten für Hartz-IV-Empfänger und 400-Euro-Jobs. Bei Kontrollen soll der Status des Besitzers auf diese Weise schnell erkennbar sein.
(dis)

Die Meldung bei DIE WELT.de:
Schwarzarbeit: Koalition prüft Chipkarten für Arbeitnehmer

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