12.01.2007 - Düsseldorf

Auf Bewährung

Düsseldorfer Taxifahrer müssen weiter auf Tariferhöhung warten

Die Düsseldorfer Taxifahrer müssen vorerst auf ihre beantragte Tariferhöhung - die dritte der Euro-Zeit - verzichten. Politiker von CDU und FDP äußerten sich mehr als unzufrieden mit dem Bild, das das Gewerbe vor Ort abgibt, und setzten den Antrag von der Tagesordnung des Verkehrsausschusses ab. Jetzt soll das Benehmen der Fahrer während der Karnevalszeit beobachtet und danach erneut entschieden werden.

Die Erhöhung jetzt abzunicken, sei ein falsches Signal, so werden Mitglieder des Verkehrsausschusses zitiert. Schlagzeilenträchtige Rangeleien mit Kunden in der Silvesternacht, festgestellte Service-Defizite, zahlreiche Mängel bei Kontrollen und fehlendes Interesse am (von der Stadt verordneten) Winkertarif bringen das Taxigewerbe in Rechtfertigungsnöte. Hinzu waren in letzter Zeit zu allem Überfluß auch noch Klagen über mangelndes Demokratieverständnis bis hin zum Rassismus gekommen, weil türkischen Taxiunternehmern die Mitgliedschaft  in der  Taxi Düsseldorf e.G. verwehrt wird.
(dis)

Die Meldungen:
NRZ:
Politik lässt Taxifahrer schmoren
WZnewsline:
Taxistand Heine-Allee: Doppelstreife an Karneval
NRZ:
Doppelstreifen am Taxistand
ReadersEdition:
Taxi-Innung in Düsseldorf: Rassismus und mangelndes Demokratieverständnis?

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