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16.09.2003

Billiger Flieger - teures Taxi?

“Jeder fragt sich: Wie kann es sein, dass das Taxi von der Innenstadt zum Flugplatz doppelt so teuer ist wie der Flieger von Hannover nach Rom?” Das ist heute die beherrschende Schlagzeile nicht nur in der bundesdeutschen Online-Presse.

Nachdem in den letzten Tagen in Politiker-Kreisen darüber sinniert wurde, ob staatlich  verordnete Mindestpreise die Billigflieger wieder auf den Boden zurückholen würden, springt jetzt langsam die Presse auf das Thema an.

Was liegt da näher als der Vergleich mit dem Taxi, das etliche der betroffenen Fluggäste ob seiner scheinbar abgehobenen Preise schon zu merkwürdigen Gedankengängen angeregt hat. In dem heute allgegenwärtigen Pressebericht wird denn auch klargestellt, daß nur Sparen an allen Enden die Flieger billiger als die Taxen macht: Ein- und Aussteigen nicht am Terminal sondern gleich auf dem Rollfeld, keine festen Sitzplätze, Essen und Getränke nur gegen Aufpreis, Buchung über das Internet und so fort.

Der Flieger-Preiskampf bedeutet für Taxifahrer Risiko und Chance zugleich: Was am Flug eingespart wurde, könnte manch einer ja danach in eine bequeme Taxifahrt investieren. Wenn  aber nach dem 19,99-EUR-Flug Taxi und Fahrer am Flughafen ebenfalls einen unangemessen sparsamen Eindruck vermitteln - was ja durchaus nichts selten vorkommen soll - dann droht am Horizont schon der  Totalverlust.
(jr)

Mehr zum Thema gibts dieses Mal in jeder aktuellen Online-Ausgabe, ein Beispiel:
Knallharte Kostenkontrolle macht Billigflieger so billig in den Lübecker Nachrichten

 

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