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16.01.2004

Chaos bei Krankenfahrten: Der BZP meldet sich zu Wort

Hans Meißner greift “Krankenkassenfürsten” an

In einer Pressemitteilung bedauert der BZP-Präsident, daß es immer noch keine Rechtsklarheit bezüglich der Verordnungen für die Krankenbeförderung gebe.

Hintergrund sei, dass der zuständige Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen zwar am 1.12.2003 neue Krankentransport-Richtlinien beschlossen hat. Diese seien jedoch vom Bundesgesundheitsministerium zurückgewiesen worden. Dem Vernehmen nach wurden unklare und unzureichende Regelungen für chronisch Kranke und zu enge Ausnahmeregelungen, die sich auf Dialyse-, Bestrahlungs- und Chemotherapiepatienten beschränkten, moniert.

  • „Das ist ja auch grundsätzlich begrüßenswert“ so Meißner, da „Schlaganfall-, Parkinson-, Diabetes- und MS-Patienten wie auch vorübergehend oder dauerhaft immobile Patienten wie Bettlägerige  oder Querschnittsgelähmte danach Außen vor geblieben wären.“

Nur: Im jetzigen Chaos würden „praktisch flächendeckend in der Bundesrepublik“ mit Hinweis auf die ausstehenden Richtlinien überhaupt keine Krankenfahrten mehr verordnet oder genehmigt. Die Betroffenen müssten entweder selber zahlen oder blieben ihrem Schicksal überlassen.

Die „Sauerei“ sei jedoch, dass offenbar einzelne Krankenkassen den Ärzten untersagten, solche Verordnungen überhaupt auszustellen. Andere Ärzte weigerten sich, da sie Regressansprüche der Kassen fürchteten.

  • „Viele Krankenkassenfürsten haben inzwischen jede Bodenhaftung verloren und spielen den lieben Gott“, so Meißner.

(dis)

Die Pressemeldung des BZP als PDF:
Gesundheitsreform verursacht beispielloses Chaos bei Krankenfahrten - Schwerkranke bleiben auf der Strecke

 

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