(Mehr oder weniger) Heiteres W├╝rfelspiel

Wir  alle kennen die Situation: Unternehmer, Zentralisten, einige Kollegen oder auch der Zustand unseres Fahrzeuges gehen uns derma├čen auf die Nerven, da├č sich ein Firmenwechsel geradezu aufdr├Ąngt.

Wie schon oft erlebt, wird man ja nach einem Wechsel, sind erstmal die M├Ąuler zerrissen, auf der Stra├če von manchen Kollegen kaum noch gegr├╝├čt und bisherige Unternehmer und Zentralisten sind wir auch los. - Also los, wenn sich uns die Chance auf eine Verbesserung bietet, warum noch z├Âgern? Schlie├člich befinden wir uns doch in Oldenburg,  einmal im Besitz des P-Scheins, im Eldorado und haben eine derma├čen gro├če Auswahl wie kaum anderswo. Sage und schreibe 9 (neun) verschiedene Taxi- und Mietwagenfirmen bzw. Firmenzusammenschl├╝sse stehen uns  zur Verf├╝gung und empfangen erfahrene Fahrer mit offenen Armen. Ja doch, ich wei├č, es geht das Ger├╝cht, da├č es Fahrern tats├Ąchlich schon gelungen sein soll, bei Unternehmen, Zentralisten, der Polizei oder sogar Fahrg├Ąsten derma├čen anzuecken, da├č ihnen in Oldenburg kein Wagen mehr zur Verf├╝gung gestellt worden ist, und da├č beh├Ârdlicherseits der P-Schein eingezogen worden sein soll. Wie gesagt, ein Ger├╝cht (oder eine Drohung?). Uns braven Fahrern jedenfalls stehen doch s├Ąmtliche T├╝ren offen, und wir haben die freie Wahl.
Mein Vorschlag nun, damit uns im Falle eines Firmenwechsels diese Wahl nicht zur Qual ger├Ąt, ist der Griff zu zwei W├╝rfeln, denn bei fast jedem Wurf begegnet uns doch eine bekannte Taxirufnummer. Sei es etwa die 6 und die 3, die 2 und die 5, Pasch 5 usw. Wie oft wir w├╝rfeln m├╝ssen, um eine  genehme Wahl treffen zu k├Ânnen, bleibt jedem Einzelnen ├╝berlassen, denn nat├╝rlich kennen wir alle die verschiedenen Arbeitsbedingungen der unterschiedlichen Firmen und wir selbst sind unterschiedlich arbeitswillig bzw. -f├Ąhig. Da ist doch f├╝r alle etwas dabei: F├╝r die, die lieber Radio als Funk h├Âren und sowieso nur Markt, Waffenplatz oder Bahnhof ansteuern und f├╝r die, die jeder Tour hinterherl├╝gen m├Âchten, f├╝r Fahrer, die Familienanschlu├č suchen und f├╝r andere, die sich in einer anonymen Masse wohlf├╝hlen. Also, nette Kollegen gibt┬┤s ├╝berall und wenn┬┤s dann doch nicht klappt, was soll┬┤s? Dann w├╝rfeln wir weiter.
 
Ein pers├Ânliches Wort zum Schlu├č: Ich selbst bin seit ├╝ber 20 Jahren dem Taxiring treu, habe hier fast jede angeschlossene Firma durchlaufen und nach den vielen miterlebten Kl├╝ngeleien und Anfeindungen zwischen Kollegen und Oldenburger Taxi- und Mietwagenunternehmen immer noch den Wunsch, da├č niemand mehr w├╝rfeln mu├č, um sich zu entscheiden, weder Fahrer noch Fahrg├Ąste. Das klappt doch in anderen St├Ądten auch?!
(am)
 

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