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22.02.2005 Frankfurt

Funktionsunfähig ?

Taxigewerbe soll Kosten für Gutachten zur Funktionsfähigkeit aufbringen

Mit 1712 zugelassenen Taxen ist Frankfurt am Main bei der Taxidichte nach München die Nummer 2 in Deutschland. Wie schon zuvor in Düsseldorf erobert jetzt die Diskussion über die Vergabe neuer Taxikonzessionen die Medien.

Nachdem die Stadt seit Jahren keine Beobachtungszeiträume eingeschaltet hat, könnte der 30 Jahre währende Ausgabestopp für zusätzliche Konzessionen bald ein Ende haben. Die letzte Überprüfung der Funktionsfähigkeit (1995) liege einfach zu weit zurück, um noch maßgeblich für eine weitere Ablehnung zu sein, ist in der neuen Offline-Ausgabe von taxiheute zu lesen.

Obwohl das Ordnungsamt der Stadt einem neuen Gutachten gegenüber aufgeschlossen ist, gibt es nun Ärger um das Prozedere. Denn die Stadt will sich als Geldgeber zurückhalten. Das Taxigewerbe soll die Finanzierung selbst sichern. Aus diesem Grund geht man dort jetzt auf Sammlung, um die dafür nötigen 43.000 EUR zusammenzubekommen.

taxiheute bezeichnet das Vorgehen der Stadt vor allem im Hinblick auf die Drohung, entweder das Gutachten selbst zu zahlen oder mit weiteren Konzessionen rechnen zu müssen, als Schildbürgerstreich.

Eine ganz andere Meinung dazu hat die örtliche IHK. Unter dem Eindruck einer sich ständig verschlechternden Dienstleistungsqualität sei es unnötig, die Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Besser sei eine «behutsame Liberalisierung», die für mehr Wettbewerb und Qualität im Taxigewerbe sorgen könne. Dazu sollen ähnlich wie bei Buslinien die Taxikonzessionen künftig öffentlich ausgeschrieben werden.  Den Zuschlag bekämen dann nur Unternehmen erhalten, die bestimmte Qualitätskriterien einhalten.

Meldung zum Thema in der Frankfurter Neuen Presse:
Mehr Wettbewerb bei Taxis

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