Alles auf einen Blick:
Zusammenfassende Übersicht aller Oldenburger Taxitarife seit 1959 mit Beispielstrecken

Taxen und Taxitarife in der
Stadt Oldenburg

Homepage der Stadt: www.oldenburg.de

Kurzinfo
 

Fahrzeuge

August 2001: 110 Taxen - 79 Mietwagen
Dezember 2004: 114 Taxen - ? Mietwagen
MĂ€rz 2012: 114 Taxen - 66 Mietwagen

Unternehmen

August 2001: 46
MĂ€rz 2012: Taxen 22

Konzessionspraxis

Die Folgen der Insolvenz des grĂ¶ĂŸten Unternehmens im August 2017 werden immer noch abgearbeitet und neue Konzessionen ausgegeben..

Einwohner

169.077  (12-2019)

Taxitarifordnung in der seit 01.01.2021 geltenden Fassung
Verordnung lesen
 

Pflichtfahrbereich

bis 50 km ab Bahnhofsplatz

Grundbetrag

4,30 EUR

Kilometerpreis

werktags 6-22 Uhr

< 5 km 2,20 EUR
< 10 km 2,00 EUR
> 10 km 1,80 EUR

22-6 Uhr + sonn- und feiertags

< 5 km 2,30 EUR
< 10 km 2,10 EUR
> 10 km 2,00 EUR

Wartezeit

6-22 Uhr
< 2 Minuten 21,18 EUR je Stunde
> 2 Minuten 32,73 EUR je Stunde
22-6 Uhr sowie sonn- und feiertags
< 2 Minuten 30,00 EUR je Stunde
> 2 Minuten 36,00 EUR je Stunde

ZuschlÀge

Fahrrad 2,50 EUR
GRT ab 5 FahrgÀste 5,00 EUR

Abbestellung

-

Besonderes

-

Taxiordnung gĂŒltig seit 20.12.2008
Verordnung lesen
 

Besonderes

Freie Bereitstellung außerhalb von TaxistĂ€nden von 22 - 6 Uhr

 

Zusammenfassende Übersicht aller Oldenburger Taxitarife seit 1959 mit Beispielstrecken

Tarife der Stadt Oldenburg

Das GrundgerĂŒst der jetzigen Verordnung wurde 1976 verabschiedet. Alle weiteren Änderungen setzen darauf auf.

Tarif 2021

Die stufenweise Steigerung der Mindestlöhne schlug sich im 2021er-Tarif kurioserweise in einer Verteuerung der wenig zeitaufwÀndigen Mittel- und Langstrecken nieder. Ab 5 km waren 10 bis 20 Cent mehr angesagt, darunter blieb alles beim alten.

Tarif 2020

Einzige Änderung: Die GrundgebĂŒhr stieg um 30 Cent.

Tarif 2019

Die GrundgebĂŒhr stieg um 10 Cent, die Streckentarife um 0 bis 20 Cent. Wartezeiten wurden deutlich teurer, tagsĂŒber unter 2 Minuten um 13 %, nachts/sonn-/feiertags unter 2 Minuten um 14 % und ĂŒber 2 Minuten 10 %.

Tarif 2017

Neben einer geringfĂŒgigen Erhöhung von GrundgebĂŒhr und Wartezeit wurde der Ausgangspunkt fĂŒr das Pflichtfahrgebiet prĂ€zisiert. Die freie Preisgestaltung fĂŒr Fahrten nach außerhalb und zurĂŒck mit dem gleichen Fahrgast entfiel.

Tarif 2015

Der staatlich verordnete Mindestlohn macht eine erhebliche Tarifsteigerung nötig. Der seit 2000 geltende Karenztarif wird wieder durch einen klassischen Tarif mit alternierender Strecke/Zeitberechnung ersetzt. Die Preiserhöhung beim Streckenanteil betrÀgt etwa 17 %, mit dem hinzukommenden Zeitanteil werden daraus etwa 25 %.

Tarif 2012

Nach jahrelangem Hin und Her bei Tariferhöhungsverfahren gab es dieses Mal keine Diskussionen und keine Gegenstimmen von Verkehrsausschuß und Rat. Dabei hĂ€tte der aus KostengrĂŒnden zwar fĂ€llige aber dennoch recht hoch ausgefallene Sprung in der dritten Tarifstufe um 27 bzw 36 % Grund fĂŒr Nachfragen sein können.

Tarif 2008

Die hohen Spritpreise im Sommer machten es nötig/möglich: Nur ein Jahr nach der letzten Tariferhöhung wurde eine weitere fĂ€llig. Obwohl die höheren Kosten vor allem streckenbezogen anfallen, wurden nur die ersten zwei Tarifstufen angehoben. Wie schon 2007 gab es kritische Bemerkungen, daß u.a. erneut unzutreffenderweise Lohnerhöhungen als BegrĂŒndung fĂŒr den gestiegenen Tarif herhalten mußten.

Tarif 2007

Anders als bei den letzten beiden Änderungen verlief das behördliche Verfahren weitgehend ohne Reibereien. FĂŒr eine kleine Verstimmung sorgte lediglich das als BegrĂŒndung aufgefĂŒhrte Lohnargument, das einigen Ratspolitikern kritische Worte in den Sitzungen des Verkehrsausschusses und des Rates entlockte.

Tarif 2005

Wie schon bei der letzten Erhöhung im Jahr 2000 gab es auch im Umfeld des aktuellen Verfahrens einige Überraschungen. Ein Offener Brief aus der Fahrerschaft sorgte dafĂŒr, daß die Öffentlichkeit die Vorbereitungen fĂŒr den neuen Tarif in der Presse mitverfolgen konnte. Die sonst ĂŒbliche GeheimniskrĂ€merei mußte dadurch entfallen.

Tarif 2000

Im FrĂŒhjahr 2000 wurde von Hans-JĂŒrgen Hartung (Auto-Geering / Ihre Taxenzentrale) und Horst Kalinke (Taxi Siemenroth) die Arbeitsgemeinschaft Oldenburger Taxenunternehmer (AG Taxen) gegrĂŒndet. Die erste umfassende Aufgabe sah die neue Organisation darin, eine Änderung der Taxitarife herbeizufĂŒhren. Angesichts der AktivitĂ€ten der AG Taxen brachte die schon seit vielen Jahren bestehende Interessengemeinschaft Oldenburger Taxenunternehmen (IG Taxen) nach einer Schnellsitzung ihre Vorstellungen ebenfalls zu Papier und dann zum zustĂ€ndigen Ordnungsamt.
Die EntwĂŒrfe unterschieden sich vom Grundsatz her erheblich: Die AG forderte eine mehr oder weniger lineare Erhöhung, die IG dagegen eine deutliche Verteuerung der Kurzfahrten bei gleichzeitiger Verbilligung der Fernfahrten. Das hatte der Vorsitzende Hans-GĂŒnther Bartels schon 1996 in einem Bericht des Hunte-Report gefordert.

Die Vertreter beider Organisationen einigten sich in der Folge auf einen Mittelwert aus beiden VorschlĂ€gen, dem die zustĂ€ndigen Gremien der Stadt Oldenburg dann zustimmten. Kommentar eines Ratsherrn bei der Abstimmung im Verkehrsausschuß mit Blick auf die nicht gerade geringe Erhöhung: “Es muß ja schließlich keiner Taxi fahren.”

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